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Brown Bear Monday - Iris

31. März 2014

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Iris ist ein eurasischer Braunbär, der im April 2010 aus einer schrecklichen Gallefarm in der Provinz Shandong gerettet wurde. Sie musste die schlimmsten Qualen erleiden, die man sich vorstellen kann. Eingesperrt in ein Metallkorsett, mit einer offenen Fistel, durch die beständig die Galle aus ihrer Gallenblase tropfte. Bis heute sieht man bei ihr die Narben, wo das Korsett ihren Körper gezeichnet hat.

Trotz ihrer schlimmen Vergangenheit geniest Iris jetzt ihr Leben in unserem Bärenzentrum in Chengdu.

Sie ist eine von fünf Braunbären, die im chinesischen Bärenrettungszentrum leben. Diese Tierart unterscheidet sich in ihrem Verhalten sehr von den Mondbären, wie Heidi Quine, Bärenmanagerin im CBRC erklärt:

„Natürlich ist jeder Braunbär ganz eigen, so wie auch die Mondbären. Doch ich glaube, zwischen Braunbären und Mondbären gibt es eindeutige Verhaltensunterschiede.  Gewöhnlich sind Mondbären viel entspannter, womöglich sogar sanfter. Braunbären mögen auch die Einsamkeit mehr. Mondbären sind gern gemeinsam in einem Gehege. Braunbären hingegen weniger – außer den Geschwistern, den tibetanischen Braunbären Poupouce und Benji. Iris gräbt nicht so gern Löcher wie andere Braunbären, doch ich habe noch keinen Baumstamm gesehen, der ihren Klauen gewachsen wäre – Holz zu kauen und es zu spalten macht ihr einfach Spaß!“

Wie diese Bilder und der Film zeigen, gibt es keine Grenze für das Vergnügen, das ein kräftiger Braunbär wie Iris aus einem Stück Holz ziehen kann.

Happy brown bear Monday everyone!

 

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