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Dung und James starten in ihr neues Leben

10. März 2014

James and Dung

Spät am Freitagabend (07.3.2014) kamen die geretteten Mondbären Dung und James an. Begleitet von den besten Wünschen aus der ganzen Welt. Im Rettungszentrum von Animals Asia in Vietnam beginnt nun ihr neues Leben.

Als Welpen ihren Eltern entrissen und von Laos nach Vietnam geschmuggelt, wurden die jungen Geschwister zum Glück von den Behörden Vietnams entdeckt, ehe sie die Schrecken der Gallefarmen erleben konnten.

Wie alle Neuankömmlinge müssen Dung und ihr blinder Bruder James zuerst für 45 Tage in Quarantäne, ehe sie in größere Behausungen, zu den anderen Jungtieren der Station, dürfen.

Unsere Tierärzte bereiten sich schon darauf vor, sie in diesen 45 tagen zu verwöhnen. So sind für sie viermal am Tag Aktivitäten zur Anregung geplant, wobei immer verschiedene Spielsachen und Leckereien zum Einsatz kommen, damit kein Tag dem anderen gleicht. Mixturen auf Reisbasis, in Bambusrohren versteckt oder Samen und Nüsse, die in eine Paste gemixt und in Spielsachen (Kongs) versteckt werden – die Pfleger und Tierärzte werden alles daran setzen, die Bären zufrieden und glücklich zu halten.

Annemarie Weegenaar, Direktorin der Tierärzte- und Bärenteams in Vietnam sagte:

„In der Zeit der Quarantäne machen wir das Leben für die Bären so angenehm wie möglich. Die Gegenstände zur Unterhaltung, die wir ihnen anbieten, sind so gebaut, dass ihr natürliches Verhalten angeregt wird und sie geistig gefordert werden. So gleicht unsere Fütterung der natürlichen Suche nach Futter, die Spielsachen werden ausgetauscht und Stroh und Zweige sollen ihr Heim so bequem wie möglich machen. Wir haben schon herausgefunden, dass Dung und James besonders an Bananenblättern Geschmack finden, aber auch am Kraut der Süßkartoffeln und an Maiskolben.“

Für neue Bären ist die Quarantäne ein wichtiges Stadium, um zu verhindern, dass sich Krankheiten auf die anderen 107 Bären des Rettungszentrums übertragen. In dieser Zeit müssen die Tiere separat gehalten werden, denn selbst der Zugang von Dung und Jams in ein Gebiet, zu dem auch andere Bären Zutritt haben, kann die Erde des Geheges bereits kontaminieren und es so zeitweilig für andere Bären unbrauchbar machen. Wir wollen die Bären natürlich schnell nach draußen bringen und unsere Arbeit soll diesen Prozess so entspannend, angenehm und aufregend machen, wie möglich.“

Nach der Quarantäne sollen Dung und James mit den anderen Welpen und Jungtieren desselben Alters zusammengebracht werden. So warten die Geschwister Misty und Rain und die Jungtiere Ricky und Joey darauf, neue Freundschaften zu schließen.


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