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“Sag Nein zu Katzen- und Hundefleisch” – ein Werbeplakat wird lebendig

8. November 2013

Pendler an einem Bahnsteig in Guangzhou, China bekamen einen Schock, als die Stars eines “Sag Nein zu Katzen- und Hundefleisch”-Werbeplakates aus der Anzeige „sprangen“.

Die dreijährige Xiao Bao und ihre Freunde, Husky Dou Dou und Samojede Bu Bu, waren bereit, die Pendler in Guangzhou freundlich mit einem Winken und einem Bellen zu begrüßen – an einem auffälligen Ort, genau vor dem Werbeplakat mit ihrem Bild.

Insgesamt wurden 279 „Bleib gesund. Sag Nein zu Katzen- und Hundefleisch“-Plakate von Aniamls Asia produziert. Sie hängen in ganz China an Bahnsteigen, Bushaltestellen und in Aufzügen von 14 Städten wie Beijing, Shanghai, Guangzhou, Chengdu und Shenzhen. Millionen Menschen können die Bilder im Internet ansehen, wo sie bereits eine enorme Resonanz hervorgerufen habe. Auf Weibo, Chinas Version von Twitter, wurden die Bilder innerhalb der ersten 24 Stunden nach Veröffentlichung über 3.000 Mal geteilt. Seitdem stiegen die Zahlen weiter an und mittlerweile wurden die Bilder der Kampagne bereits 20.000 Mal geteilt.

Die Poster sollen die Öffentlichkeit über die Risiken aufklären, die mit dem Verzehr von Hunde- und Katzenfleisch einhergehen. Außerdem sollen die Menschen zum Nachdenken angeregt werden und sich die Frage stellen, warum sie Tiere essen, die sie unter anderen Bedingungen als Freunde ansehen könnten.

Das Poster mit der kleinen Xia Bao vermittelt die Botschaft:

“Was du gerade gegessen hast, könnte der beste Freund eines Kindes gewesen sein”

Es fasst zusammen:

“Katzen- und Hundefleisch, das in Restaurants verkauft wird, stammt häufig von gestohlenen Haustieren und Streunern, die auf der Straße aufgegriffen wurden. Bezahl nicht mit deiner Gesundheit für diese grausame und schmutzige Industrie. „Bleib gesund, sag Nein zu Katzen- und Hundefleisch.“

Die Plakate hängen an U-Bahnhöfen, Busstationen und in Aufzügen 14 großer Städte, unter anderem in Beijing, Shanghai, Guangzhou, Chengdu und Shenzhen. Die Plakate decken drei verschiedene Themenbereiche ab: „Der beste Freund eines Kindes“, „Beschützer“ und „Streuner“.

Die Animals Asia-Programmleiterin “Schutz von Hudnen und Katzen” sagte:

„Die Wahrheit ist, dass man beim Verzehr von Hunde- und Katzenfleisch keine Ahnung hat, woher das Fleisch eigentlich stammt und wie sicher es ist. Viele Hunde und Katzen in China leben auf der Straße und viele sterben an Krankheiten. Streuner, die alles andere sind, als gesund, werden eingefangen, Haustiere werden gestohlen und auf entsetzliche Fleischmärkte verfrachtet. Wir glauben, dass viele Menschen so eine Mahlzeit wenig appetitlich finden würden, wüssten sie über diese Umstände Bescheid.“

Animals Asia Gründerin, Jill Robinson ergänzte:

“Wir wissen, dass die meisten Menschen darauf verzichten würden, Hunde- und Katzenfleisch zu essen, wenn sie die Fakten kennen. Es bestehen gesundheitliche Risiken – von der Tatsache ganz zu schweigen, dass Hunde und Katze serviert werden, die möglicherweise einer liebenden Familie geraubt wurden.“

„Die gute Nachricht ist, dass das Bewusstsein ansteigt. Die Reaktionen der Öffentlichkeit auf unsere Plakate waren unglaublich – viele waren bereit, die Nachricht weiter zu verbreiten. Tierschutz ist ein zunehmend wichtiges Thema in China und die Katzen- und Hundefleischindustrie wird zur Rechenschaft gezogen werden.“


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