• DR. HUND

Dr. Hund

Das innovative Programm „Dr. Hund“ von Animals Asia ist eine tiergestützte Therapie, bei der pflegebedürftige Menschen genau das bekommen, was sie am nötigsten brauchen: einen Freund. Wir können mithilfe dieses Programms auch die Einstellung Hunden gegenüber positiv beeinflussen. Unser Programm setzen wir hauptsächlich in China ein, wo wir Vorurteile abbauen und das Leben von Tieren verbessern möchten. Immer mehr Menschen können davon überzeugt werden, dass Hunde auch Gefühle haben. Je mehr Menschen gegen den Verzehr von Hunden und Katzen und die Grausamkeiten, die diesen Tieren widerfahren, sind, desto eher können wir auch etwas bewegen und ändern.

Die Hauptakteure im Programm „Dr. Hund“ sind registrierte Therapiehunde, mit denen wir Krankenhäuser, Altenheime, Pflegeeinrichtungen für Behinderte, Kinderheime und Schulen aufsuchen. Unser Programm läuft auf dem Festland in drei chinesischen Städten und in Hongkong. In Taiwan, Indien, Japan, Malaysia und auf den Philippinen schulen wir lokale Tierschutzvereine, damit dort ähnliche Programme eingesetzt werden können.

Die Hunde im Programm „Dr. Hund“ geben den Teilnehmern das Gefühl, etwas ganz Besonderes zu sein. Hunde sind loyal und haben keine Vorurteile. Sie bewerten einen Menschen nicht nach dem Äußeren oder einem Krankheitsbefund. Faktoren wie Geschlecht, Alter, ethnische Herkunft, Behinderungen oder Gesellschaftsstand interessieren den Hund nicht. Unsere Hunde und ihre Begleiter werben für das Image des Hundes. Der Hund ist ein treuer Freund, der nicht verzehrt werden sollte und dem man nicht das Fell über die Ohren zieht. Wir zeigen den Menschen, wie wichtig der Beitrag von Hunden zur menschlichen Gesellschaft ist. Dadurch beeinflussen wir die Haltung zu Hunden und anderen Tieren positiv.

Jill Robinson, die Gründerin von Animals Asia, hat bereits 1991 das Konzept der tiergestützten Therapie aufgegriffen. Alles begann mit einem Hund und dem Gedanken, Tierschutz über die Fürsorge für den Menschen zu verbessern. Der sehr menschenfreundliche Golden Retriever von Jill Robinson hatte 1991 als „Dr. Max“ seinen ersten Einsatz im Kinderkrankenhaus „The Duchess of Kent Children's Hospital“ in Hongkong. Beide durften jedoch nur für eine Stunde bleiben. Das lachende Gesicht eines querschnittsgelähmten Jungen erstaunte das Krankenhauspersonal sehr. Das war der Startschuss für einen positiven Wandel in der Öffentlichkeit: Die Einstellung gegenüber Tieren kann geändert werden.

Seitdem sind viele weitere Hunde in das Programm aufgenommen worden. Sie alle haben ein Ziel: das Image von Tieren nachhaltig und positiv zu verbessern. Über 1.000 Fellnasen wurden seither anerkannt und arbeiten offiziell als Therapiehunde für Animals Asia. Die Hunde und ihre Begleiter besuchen regelmäßig Krankenhäuser, Schulen, Wohnheime für Behinderte und Jugendliche sowie Alten- und Kinderheime und werben für den Hund als Begleiter und geben pflegebedürftigen Menschen das Gefühl, etwas ganz Besonderes zu sein.

Unsere Hunde im Programm „Dr. Hund“ haben im Jahr 2012 das Leben von etwa 25.000 Menschen etwas schöner gemacht und gleichzeitig für unsere Kampagne „Freunde oder Fraß“ geworben. Dabei wurden in Hongkong, Guangzhou, Shenzhen und Chengdu unter anderem behinderte Kinder sowie Kranke und ältere Menschen besucht. Die meisten unserer Hunde sind Mischlinge und werben für die Botschaft, dass sie genau wie Rassehunde Respekt und Anerkennung verdienen.