Trailer eines Dokumentarfilms zur Hundefleischindustrie vorgestellt

21. August 2013

Trailer und Webseite für den Dokumentarfilm „Schattenhandel“ (Shadow Trade) über die Hundefleischindustrie wurden kurz vor der Fertigstellung des Films erstmals vorgestellt.

18 Monate dauerte die Produktion des Films, der sich mit dem illegalen Handel von Hunden in Südostasien, insbesondere mit dem Handel zwischen Thailand und Vietnam, befasst. Der Film wurde von Environment Films produziert und von der Soi Dog Foundation, Animals Asia, Dogs Trust, The Humane Society of the United States, Network for Animal Protection und The Marchig Trust finanziert.

Auf der Webseite www.shadowtradefilm.com heißt es dazu:

„Der investigative Dokumentarfilm bietet eine einzigartige Sicht auf die Praktiken, die die Öffentlichkeit nur aus Schlagzeilen kennt. Nie zuvor gezeigtes Filmmaterial und Augenzeugenberichte aus erster Hand, von hochrangigen Beamten und sogar von Schmugglern, machen den Film zu etwas Besonderem. In der Geschichte werden der Handel und die damit verbundene Grausamkeit dargestellt, ohne die schrecklichen Szenen selbst zu zeigen, die die Augenzeugen noch heute verfolgen. In dem Film werden aber auch engagierte und tierliebe Thailänder vorgestellt, die den Hundefleischhandel missbilligen.“

„Schattenhandel wurde zum großen Teil offen und mit Zustimmung der Beteiligten gedreht. Teilweise musste das Team jedoch mit versteckten Kameras, in Uhren oder Knopflöchern, filmen. Wo immer es möglich war, handelte das Team, um das Leben der Hunde zu retten und ihr Leid zu verringern – denn sie sind unschuldige Opfer der grausamen Gier.“

David Neale, Direktor für Tierschutz bei Animals Asia, sagte dazu:

„Immer wenn wir an der Oberfläche der Hundefleischindustrie kratzen, finden wir fast schon offensichtliche Kriminalität. Diese Industrie lebt nur durch illegales Handeln und muss beendet werden. Diese furchtlosen Filmemacher haben es gewagt, dagegen aufzustehen.“

Tuan Bendixsen, Direktor Vietnam bei Animals Asia ergänzte:

„Bewusstsein ist der Schlüssel für das Ende dieser Industrie. Wo sie illegal ist, müssen der Wille und die Mittel gefunden werden, die Gesetze durchzusetzen. Wo es akzeptierbar scheint, müssen wir über die Realitäten aufklären. Jeder, der sich für Tierschutz interessiert, muss den Film Schattenhandel sehen. Um schließlich sein Ziel zu erreichen, braucht es aber ein noch größeres Publikum. Jeder sollte ihn sehen.“

Kopien in anderen Sprachen werden ebenfalls produziert, damit der Film ein möglichst großes Publikum erreichen kann. Regisseur und Herausgeber des Films, Richard Elson, hat mit dem investigativen Journalisten John Keeble und Ben Todd, als Director of Photography, zusammengearbeitet. Cherique O’Brien ist der Produzent.

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