Jill gewinnt den angesehenen International Rescue Award bei der ersten Show von Animals Honours in England

18. April 2013

In einer TV-Sendung zur besten Fernsehzeit wurde Jill Robinson als Gewinnerin bei der Vergabe der britischen Animal Honours Preise ausgezeichnet.

Jill, deren Leben sich vor 20 Jahren mit ihrem ersten Besuch einer Bärengallefarm in China für immer verändert hat, gewann in der Kategorie Internationale Rettungsaktionen. Da sie selbst Zeugin der schrecklichen Lage war, in der Bären in solchen Farmen bis zu 30 Jahre lang leben müssen, schwor sie, den Tieren zu helfen. Das führte zur Eröffnung von Rettungszentren in China und Vietnam und rückte die Kampagne zur Verbesserung des Tierschutzes in diesen beiden Ländern weiter in den Vordergrund.

In der ersten TV-übertragenen Show von British Animals Honour, moderiert vom Comedian Paul O’Grady, wurde Jill der International Rescue Preis von den Schauspielern Hayley Mills und Stephen Tomkins überreicht – dem englischen Publikum durch ihre Rollen in „Wild at Heart“ bekannt. Eine respektierte Jury hat Jills Nominierung unter Hunderten in dieser hoch umkämpften Kategorie als die beste bewertet.

Zu den weiteren Preisträgern wurden Tiere, die eine besondere Rolle im Leben eines Menschen übernommen oder sogar Leben gerettet haben, aber auch Tiere im öffentlichen Dienst, die sich im Kampf gegen Wilderei und Drogenschmuggel ausgezeichnet haben. Zu den Personen, die für ihre Anstrengungen zur Verbesserung des Lebens von Tieren in der ganzen Welt ausgezeichnet wurden, gehören Grace Yoxon, Direktorin des International Otter Survival Fund. Sie hat den Preis für die beste britische Tierschutzorganisation gewonnen, für ihre Hilfe zur Rettung der Otter in Schottland.

Die Preisübergabe an Jill folgte einem kurzen Film über die Arbeit von Animals Asia, den das Team von British Animals Honour zusammen mit einem Beitrag von Peter Egan, dem Botschafter von Animals Asia, erstellt hat. Jill nahm ihren Preis im Namen von Animals Asia entgegen und beleuchtete in ihrer Rede die Veränderungen in der Einstellung zum Tierschutz, die derzeit in China zu sehen sind. Dafür erhielt sie großen Beifall.

Einen weiteren langanhaltenden Applaus gab es für die Schirmherrin von Animals Asia, Virginia McKenna, für ihre Lebensleistung zur Verteidigung der Tiere mit der Gründung und Leitung der Born Free Foundation. Sie erhielt ihren Preis aus den Händen ihres langjährigen Bewunderers, Brian May, Tierschutzaktivist und Gitarrist der Queens und seiner Frau, Schauspielerin Anita Dobson.

In ihrer Rede nach der Preisverleihung sagte Jill:

„Das Beste an diesem Preis ist das tiefe Gefühl von Sympathie und Unterstützung für die Bären durch das britische Publikum. So schaffen wir es, die Bärenfarmen zu schließen und ich bin nicht nur immens dankbar für unser fantastisches, leidenschaftliches und unermüdliches Team von Animals Asia und alle jenen Menschen in China und Vietnam, die an der Spitze dieser Kampagne stehen, sondern auch für British Animals Honours, die den Scheinwerfer auf diese abscheuliche Praxis gerichtet und den Bären ihre Stimme geliehen haben.

„Es war ein Privileg, den Abend mit so vielen wunderbaren Menschen teilen zu dürfen, die sich alle für Tiere engagieren – besonders als meine Freundin und Mentorin, Virginia McKenna, den letzten Preis gewann. Ich hoffe, diese Preise werden auch zukünftig vergeben – sie helfen uns weiterzumachen „until the cruelty ends“, wie wir bei Animals Asia sagen – bis die Grausamkeit ein Ende hat.“


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