BÄRENPROFILE

Hier stellen wir Ihnen einige der „Kultbären“ in der Obhut der preisgekrönten Rettungszentren von Animals Asia in China und Vietnam vor:

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Micky

Männchen

Micky, an dessen prachtvolles Profil unser Logo angelehnt ist, wurde das Mondbärgesicht von Animals Asia. Er ist ein wahrhaft inspirierender Bär. Als einer von neun Bären, die wir mit unserer ersten Rettungsaktion 1995 in Sicherheit bringen konnten, blühte Micky nach seiner Befreiung aus seinem winzigen Farmkäfig prächtig auf. Auch 20 Jahre später genießt er sein Leben im Rettungszentrum von Chengdu noch immer in guter Form.

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Andrew

Männchen

Andrew war der erste gerettete Bär, der nach der Eröffnung im Jahr 2000 in unserem Rettungszentrum von Chengdu eintraf. Er war gleichermaßen hübsch und inspirierend. Ungeachtet seiner jahrelangen Qualen auf der Farm und seiner Behinderung durch eine fehlende linke Extremität war er versöhnlich und freundlich. Seit seinem Tod 2006 wird dieser besondere, mutige Bär von allen zutiefst vermisst.

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Jasper

Männchen

Dieser manchmal alberne und oft lustige Mondbär ist auch als der Friedensstifter des chinesischen Rettungszentrums bekannt und seinem unbeschwertem Gemüt verdankt er seine besondere Rolle bei der Aufnahme neuer Bären in die Gruppe. Er löst auch gelegentliche Konflikte zwischen anderen Bären. Nach 15 Jahren auf einer Gallefarm, wo er flach gegen die Gitterstäbe seines Käfigs gepresst wurde, wurde aus Jasper ein freundlicher und zutraulicher Bär. Als echter Botschafter seiner Spezies kann sich Jasper zweier Kinderbücher rühmen, die seinen Namen tragen.

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Zebedee (Misa Hai)

Männchen

Dieser tapfere, charismatische Bär wurde aus einem grauenvollen Dasein auf einer Bärengallefarm in Vietnam befreit, wo er 14 Jahre in einem dunklen, feuchten Raum in einem Käfig eingesperrt war. Zebedee überlebte Schläge als Jungtier mit einer gebrochenen Schnauze und verfaulten Zähnen, die ihm besonders beim Fressen unvorstellbare Schmerzen und Leiden bereitet haben müssen. Heute kommt sein Vergnügen bei der Futtersuche im Freien und sein Genuss an allen seinen Funden nur seiner Freude beim Spiel mit neuen Freunden gleich.

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Oliver

Männchen

30 Jahre der Tortur einer Metalljacke konnten den Geist dieses hübschen Braunbären nicht zerstören. Nach seiner Rettung überlebte Oliver eine große Bauchoperation im Laderaum des LKW, der ihn in sein neues Heim in Chengdu transportierte. Es kommt schon einem Wunder gleich, dass Oliver uns drei Jahre später noch immer erhalten bleibt. Beim Anblick dieses greisen Bären, wie er in sein Gehege hinausschlurft und die nach seinem langen harten Leben endlich erlangte Freiheit genießt, wird einem ganz warm ums Herz.

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Peter

Männchen

Peter, einer unserer erst vor kurzer Zeit geretteten Bären, war jahrelang in einem der kleinsten Käfigen eingesperrt, die wir je gesehen haben. Kein Wunder, dass er schüchtern und angstvoll ist und seine Zeit braucht, um sich in seinem neuen Zuhause in Chengdu einzugewöhnen. Doch jeden Tag wird Peter ein bisschen ruhiger. Der nach dem britischen Schauspieler Peter Egan getaufte Bär ist clever, neugierig und geht tapfer und entschlossen seinem neuen Leben als fröhlicher, lebhafter Bär entgegen.

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Chocolate Tara

Männchen

Mit seinem Fell in einem dunklen Schokoladenton ist Chocolate Tara eine umwerfende Schönheit. Der verspielte Bär liebt kaum etwas mehr, als mit seinen besten Freunden im Gehege herumzutoben. Wie so viele andere unserer Bären blüht Chocolate Tara seit seiner Rettung zusammen mit 18 anderen Bären aus einer Gallefarm in Vietnam, wo Frachtcontainer als erstickende Käfige zweckentfremdet wurden, zusehends auf.

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Jingle

Weibchen

An einem eiskalten Abend im Jahr 2009 hatte Jingle großes Glück, dass der Baum, in dessen Wipfel sie festsaß, nicht allzu weit von unserem Rettungszentrum in Chengdu entfernt stand. Nach einer dramatischen Rettung konnte das schmächtige, unterernährte Bärenmädchen sicher in ihr neues Heim gebracht werden. Ihr fehlt die rechte Vordertatze, was darauf hinweist, dass sie wahrscheinlich mit einer Fallschlinge eingefangen wurde. Wir glauben, dass sie entweder von einer Farm oder während des Transports dorthin entkommen ist. Sie ist heute eine fröhliche, verspielte Bärin, die die Gesellschaft der anderen Bären liebt. Man sieht sie oft beim Spielen im Gehege oder im weichen Gras in der Sonne liegen. Ihr bestes Erkennungszeichen sind ihre großen Mickey-Maus-Ohren.

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Mausi

Weibchen

Mausi traf im Juni 2007 in unserem Rettungszentrum in Vietnam ein, nachdem sie mit zwei weiteren klitzekleinen Jungtieren in einem Geheimfach unter einem Reisebus entdeckt wurde, der sie in ein Leben voller Qualen auf einer Gallefarm führen sollte. Mausi gedieh in ihrer neuen Umgebung und es war das reinste Vergnügen, ihre Aufregung über jede ihrer Neuentdeckungen zu beobachten. Sie ist heute ein gutmütiges, verspieltes Bärenmädchen. Ihre Behausung und ihre Freigehege teilt sie sich mit einer großen Gruppe hauptsächlich energiegeladener Bärenkinder, aber auch einigen ausgewachsenen Bären. Mausi kommt mit allen bestens aus.