Mrs. Patmore von ‚Downton Abbey‘ besucht Rettungszentrum für Bären in China

27. Mai 2013

Die englische Schauspielerin Lesley Nicol, Star der internationalen Fernsehserie Downton Abbey, hat soeben ihren Besuch im Rettungszentrum für Bären von Animals Asia in China abgeschlossen. 

In dieser Serie, die zu den weltweit am meisten gesehenen zählt, spielt Lesley die Rolle der Köchin Mrs. Patmore. Die Serie erhielt zahlreiche Preise, darunter einen Golden Globe für die beste Miniserie oder TV-Film und die meisten Nominierungen einer internationalen TV-Serie in der Geschichte der US Primetime Emmy Awards. 

Im Rettungszentrum von Animals Asia können die aus den Bärengallefarmen geretteten Bären ihr Leben in Frieden und mit der bestmöglichen Pflege führen. 

Während Lesleys Aufenthalt von Donnerstag, 23. Mai, bis Montag, 27. Mai, besuchte die Schauspielerin das weitläufige Gelände und war auch beim Gesundheitscheck von Mani Bär dabei. Sie nutzte die Gelegenheit, den Tierärzten zu assistieren, schnitt die Klauen des Bären und lauschte den gesunden Herztönen. Sie spielte auch ihre bekannte Rolle als Köchin und bereitete persönlich in der „Bärenküche“ das Futter zu und half den Mitarbeitern, es in den Gehegen zu verteilen. 

Nach einem Gespräch mit Journalisten über ihre Unterstützung der Arbeit von Animals Asia für ein Ende der Bärengallefarmen verbrachte Lesley den Nachmittag mit weiteren Besuchen im Zentrum. Hier traf sie unsere Bären und erfuhr von Jill Robinson, der Gründerin von Animals Asia, ihre persönlichen Geschichten. 

Lesley sagte dazu: 

„Wenn man diese Bären real vor sich sieht, ist es überwältigend. Ein Bild kann das nicht erreichen – so außergewöhnliche und charismatische Geschöpfe rauben dir einfach den Atem. Es war wunderbar, die Gelegenheit zu haben, so nahe heranzukommen und selbst auch einen Bären zu füttern. Man möchte sich nur bei ihnen im Namen der Menschen entschuldigen, die sie so sehr verletzt haben. Nach allem vertrauen sie einem noch so sehr, dass sie sich füttern lassen. Sie geben dir die Ehre, Futter anzunehmen, obwohl ihre bisherige Erfahrung mit Menschen in den Gallefarmen einfach abstoßend war. Wie mutig ist das?“ 

„Mein Wunsch, das Rettungszentrum zu besuchen, beruhte auf all den positiven Dingen, die ich gesehen und von denen ich gelesen habe. Und all den Fotos und Videos von den Mondbären. Doch das kann einen nicht vorbereiten auf das tatsächliche Zusammentreffen mit den Bären, sie in Natur zu sehen. So wunderbare Tiere, trotz der vielen harten Jahre.“ 

Jill Robinson MBE, Gründerin und CEO von Animals Asia, kommentiert: 

„Nur wenige Stars überspringen die Grenze zwischen Osten und Westen. Doch Lesley ist einer davon. Hier ist Downton Abbey äußerst populär und die chinesischen Medien und die Besucher hier waren von Lesley ebenso wie wir fasziniert. Sie hat alle unsere geretteten Hunde getroffen, darunter Muppet und To Zhai, die sie anhimmelten, und hat während ihres Aufenthalts alle hier bezaubert. Gleich, ob Mitarbeiter vor Ort oder von außerhalb, die Medienvertreter, Bären, Hunde und Katzen. Lesley und ihr Mann Da’aboth haben dieses Rettungszentrum mit ihrem Besuch glücklich gemacht und uns geholfen, die Bärengalleindustrie und all die damit verbundenen Grausamkeiten ins Licht zu zerren.“ 

Bärengallefarmen 

Über 10.000 Bären – hauptsächlich Mondbären, aber auch Sonnen- und Braunbären – werden in China in Gallefarmen gehalten. Weitere etwa 2.400 in Vietnam. Den Bären wird regelmäßig der Gallensaft abgezapft, der in der Traditionellen Medizin Verwendung findet. 

Das Abzapfen geschieht mittels verschiedener schmerzhafter Eingriffe, die bei den Bären alle zu massiven Entzündungen führen. Diese grausame Praxis existiert, obwohl es sehr viele wirksame und preiswerte pflanzliche und synthetische Alternativen zu Bärengalle gibt. 

In China werden die meisten Bären dabei in winzigen Käfigen gehalten. Sie sind manchmal so klein, dass die Bären sich weder umdrehen noch auf allen vieren stehen können. Einige Bären kommen als Welpen in diese Käfige und werden nie wieder frei gelassen. So müssen Bären bis zu 30 Jahre leben. Die meisten Bären in den Farmen sind ausgehungert, durstig und leiden an vielen Krankheiten und bösartigen Tumoren, die sie am Ende umbringen. 


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