Tierarztteam von Animals Asia hilft bei Hunderettung aus Chinas Fleischhandel

15. März 2013

Siebenhundert Hunde, gerettet aus der chinesischen Hundefleischindustrie, erhalten tierärztliche Unterstützung und Impfungen durch die Tierschützer von Animals Asia.

Animals Asia hilft dem Quiming Tierheim – einem von zahlreichen Tierheimen, das Hunde von der Chongqing Small Animal Protection Association zugewiesen bekam, welche aus der Rettungsaktion stammen. Einige der Hunde wurden bereits von ihren Besitzern erkannt und Freiwillige haben zahlreiche Hunde aufgenommen, die nicht vermisst wurden.

Die Rettungsaktion fand vor kurzem im Distrikt Qijang von Chongqing statt, wo Behörden und Tierschützer einen Lastwagen stoppten. Viele der Rassehunde und Mischlinge dort trugen noch Halsbänder oder Abzeichen, was bedeutet, dass sie wohl gestohlen wurden.

Zum Zeitpunkt der Rettung waren viele der Hunde bereits sichtlich krank. Ein großer Teil hatte starkes Untergewicht und andere hatten sich Krankheiten eingefangen. Die Ansteckung wurde von den schlimmen Zuständen auf dem Lastwagen begünstigt.

Tierärzte von Animals Asia impfen und behandeln derzeit die Hunde. Ein Team von 10 Personen, bestehend aus Tierärzten, Tierkrankenschwestern und Vorarbeitern der Bärenteams, ist vom Rettungszentrum von Animals Asia in Chengdu angereist. Unterstützt werden sie auch vom Hersteller für Tiermedikamente, der Firma Intervet, der 1.000 Impfdosen gespendet hat.

Jill Robinson, Gründerin und CEO von Animals Asia sagte dazu:

„Die Offiziellen und Aktivisten, die diese Hunde vor dem Schlachthaus gerettet haben, sind sich der größeren Verantwortung voll bewusst, die aus ihrer Aktion erwächst. Mit der Rettung der Hunde haben sie die Tiere effektiv in Besitz genommen - zu einer Zeit, als die Hunde bereits sehr gelitten und viele von ihnen krank waren. Neben der guten Nachricht, dass Hunde von ihren Besitzern wieder gefunden und gesunde Hunde von Tierliebhabern adoptiert wurden, bleibt eine große Verantwortung für die übrigen geretteten Tiere.“

Suki Deng, Manager Hunde und Katzen bei Animals Asia in China ergänzte:

„Diese Hunde wären bereits tot – der nächste Schritt ist es, sicher zu stellen, dass so viele wie möglich überleben. Unsere Tierärzte und die Aktivisten, die freiwilligen Helfer und Mitarbeiter des Tierheims werden mit ihrem professionellen Rat jenen helfen, die sich weiter um die Hunde kümmern werden.“

 


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