MOSKAU/BERLIN taz | Zypern ist ein Eiland, klein, sonnig und warm. Das genaue Gegenteil von Russland. Zehntausende Russen zog es in den letzten 20 Jahren deshalb für immer auf die Mittelmeerinsel. Zudem stieg Zypern seit dem Zusammenbruch des Kommunismus Anfang der 1990er Jahre zum Offshore-Paradies der russischen Geschäftswelt auf.
Dies ist jetzt auch dem Bundesnachrichtendienst (BND) aufgefallen. Er legte einen „geheimen“ Bericht vor, dessen Inhalt die Spatzen schon seit Jahren von den Dächern pfeifen. Danach sollen 26 Milliarden Dollar von russischen Schwarzgeldkonten in Zypern lagern, berichtet der Spiegel. Schlussfolgerung des BND: Von potenziellen EU-Krediten würden vor allem Schwarzgeld-Russen profitieren.
http://www.taz.de/!104874/--
Das Problem ist,das sofern man diese Großanleger deren Geld aus dubiosen Quellen stammt teilweise enteignet,das diese dann "Kapitalflucht" begehen.
Zyperns Bankenwesen ist ein wesentlicher Bestandteil des BIP (Brutto-Inland Produkt) des Landes.
Momentan laufen Verhandlungen mit Gazpom und der zypriotischen Kirche
Kirche oder Gazprom?
Zypern sucht nach seinem Retter
Zypern sucht nach dem Nein zum EU-Rettungsplan nach einem "Plan B". Im Kampf gegen die Pleite kommt der russische Staat ebenso infrage wie der Energiekonzern Gazprom. Selbst die Kirche will helfen.
Das man sich dabei im Kremel so zurückhaltend zeigt ist ein Indiz wie man den €-allgemein bewertet.Zypern/Griechenland/Spanien,
Portugal/Italien/Frankreich
Irland-alles €-Länder am Abgrund-oder zwei Schritte weiter.
http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsschul…