Hund führt State Trooper in Alaska zum Brand
Von: dogblog
CASWELL LAKES – Deutsche Schäferhunde wurden wegen ihre Intelligenz gezüchtet, um Schafherden vor Räubern zu schützen. Sie werden für ihre Anhänglichkeit verehrt und sind bekannt für ihre Sensitivität gegenüber den Gefühlen von Menschen. Ein Collie namens Lassie ist vielleicht am besten bekannt durch den Spruch „Lassie, hol’ Hilfe,“ doch Buddy führte die Tradition der Deutschen Schäferhunde Strongheart und Rin Tin Tin weiter, als er am 4. April 2010 Hilfe holte, nachdem der Besitz seines Herrchens Feuer gefangen hatte.
Wie gewöhnlich war Buddy neben seinem Herrchen Ben Heinrichs, der in der Werkstatt der Familie arbeitete. Ein Heizlüfter entzündete Chemikalien, mit denen der 23-jährige arbeitete und die Stichflamme verbrannte Bens Gesicht. Als Ben aus dem Schuppen lief, wurde der Brand größer. Als Ben die Tür hinter sich zuschlug damit das Feuer sich nicht ausbreitet, war Buddy für kurze Zeit darin eingeschlossen. Nachdem er die Flammen an seinem Körper gelöscht hatte, bemerkte Ben sofort, dass sein Hund noch drinnen war und lief zurück, um Buddy herauszulassen. Dabei sagte Ben zu ihm, „Buddy, wir brauchen Hilfe.“
Buddy rannte in den Wald, doch nicht um sich zu verstecken, wie es sein Besitzer bei dem scheuen Hund vermutete, sondern er rannte stattdessen zur Caswell Loop Road, wo er schließlich Hilfe fand.
Der Alaska State Trooper Terrence Shanigan versuchte den Brand in der Gegen der Caswell Seen außerhalb von Willow zu finden. Hier gibt es ca. 75 Meilen an Straße gibt.
Gerade hatte er einen aufgeregten Telefonanruf von Heinrichs Nachbarn erhalten, die Mitglieder des örtlichen Nachbarschafts-Wachprogramms sind.
Das GPS Gerät von Shanigan zeigte nichts mehr an und er suchte Unterstützung, um im Gewirr der Straßen die Adresse zu finden. Schon plante er einen Weg, der ihn weit vom Ziel weggeführt hätte, als Buddy wie ein Schatten im Lichtkegel seines Suchscheinwerfers auftauchte.
Als Shaningan die Kreuzung erreichte, schaute der Hund ihn an und begann, in eine Seitenstraße zu laufen. Shaningan war überzeugt, dass der Hund etwas wollte und folgte ihm der Straße nach bis zum Haus der Heinrichs.
Immer wieder während des Laufens schaute sich Buddy zu Shanigans Auto um, so als wolle er sich vergewissern, dass dieser ihm folgt. Als Shanigan ankam, stand die Werkstatt bereits in Flammen, die auch schon gefährlich nach dem Wohnhaus griffen.
Am Ende der Auffahrt hielten Buddy und drehte sich um, um auf Shanigan zu warten. Als dieser aus dem Auto stieg, rannte der Hund auf ihn zu, hüpfte auf und ab und stieß ihn vorwärts, als er zu dem brennenden Gebäude ging. Danach verschwand Buddy, wahrscheinlich in den Wald.
Danach konnte Shanigan die örtliche Freiwillige Feuerwehr zum Haus der Heinrichs leiten. Die Werkstatt war zerstört und ein Holzschuppen in der Nähe schwer angebrannt. Doch das Wohnhaus entkam den Flammen. Nur um das Küchenfenster herum war es etwas angesengt.
„Die tapfere Tat von Buddy hat Trooper Shanigan wertvolle Zeit gerettet,“ sagte Col. Audie Holloway, der AST Direktor. „In der ansonsten tragischen Geschichte für die Familie Heinrich ist die Tat von Buddy ein heller Fleck.“
Daher erhält Buddy am 23. April um 13:30 Uhr eine Auszeichnung im Hauptquartier der Alaska State Troopers in 5700 E. Tudor Road in Anchorage. Buddy und seine Besitzer, Lynette und Thomas Heinrich und ihr Sohn Ben, werden diese Auszeichnung vom Direktor der AST, Col. Audie Holloway, überreicht bekommen. Trooper Terrence Shanigan, der in Talkeetna stationiert ist, wird auch dabei sein.