Olivia Newton-John bittet im TV für gefangene Bären
Schon seit vielen Jahren unterstützt Olivia Newton-John Jill Robinson bei der Rettung der Mondbären
München, 1. August 2007 - Olivia Newton-John hat einen TV-Clip aufgenommen, in dem sie im Namen der Animals Asia Foundation die Schließung der Bärenfarmen fordert. Ihr bewegender Aufruf wird nun in ganz Asien von Sendestationen wie National Geographic Wild und Star World kostenlos ausgestrahlt.
Der Werbespot mit Olivia Newton-John wurde vor wenigen Monaten während ihrer Asientour gedreht. Zwischen zahlreichen Auftritten nahm sich Newton-John die Zeit, gemeinsam mit der Filmemacherin Libby Halliday den TV-Clip zu drehen. Halliday hat erst vor kurzem die Dokumentation „Mondbären: Reise in die Freiheit“ für Animal Planet gedreht.
Jill Robinson, Gründerin und Vorsitzende von AAF, ist begeistert vom Engagement des australischen Stars: „Ich weiß, wie beschäftigt Olivia ist. Auch deshalb ist ihr Einsatz für AAF so herausragend. Und ich möchte betonen, dass Olivia nicht nur einfach zugestimmt hat, uns zu helfen – sie selbst hat ihre Hilfe vorgeschlagen.”
Newton-John, die Animals Asia bereits seit langem unterstützt, zögerte keine Sekunde, Animals Asia bei der Kampagne zur Schließung der Bärenfarmen zu helfen: „Es bricht einem einfach das Herz zu sehen, dass diese Bären einer völlig überflüssigen Tortur ausgesetzt sind. Manche sind bis zu 25 Jahre in den winzigen Käfigen eingesperrt. Das ist unvorstellbar grausam. Es ist so wichtig, dass die Menschen verstehen, dass es genügend wirksame und leicht erschwingliche Alternativen zur Bärengalle gibt.“
Newton-John weiter: „Jill und das Team von Animals Asia bewundere ich sehr. Obwohl ihre Arbeit so schwierig ist, machen sie gute Fortschritte. Das liegt daran, dass ihr Ansatz frei von Aggressivität ist und sie mit den lokalen Behörden zusammenarbeiten, anstatt gegen sie.“
Über Animals Asias Rettung der Mondbären
Animals Asia Foundation (AAF) ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Hongkong. Ihr Ziel ist es, in Asien für die Beendigung der Grausamkeit gegenüber Tieren und der Wiederherstellung des Respekts für sie zu sorgen. In Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden und Gemeinden betreibt die Foundation eine Reihe von Projekten, die langfristige Lösungen für diese Probleme, darunter auch die Rettung der Mondbären aus grausamen Gallefarmen in China und Vietnam, anstreben.
Das Projekt der Mondbären Rettung in China von AAF sieht vor, 500 leidende und bedrohte Asiatische Schwarzbären aus grausamen Gallefarmen zu retten und auf die Rettungsstation von AAF in Chengdu, in der Provinz Sichuan, zu bringen. Die Bären, wegen ihres goldfarbenen Halbmonds auf ihrer Brust Mondbären genannt, verbringen bis zu 25 Jahre in sargähnlichen Käfigen, wo man sie wegen ihrer Galle zweimal täglich melkt. Dies geschieht oft durch grobe, verschmutzte Katheter oder durch permanente Öffnungen in ihren Bäuchen. Diese letzte Methode wird als so genannte „humane“ frei tropfende Technik bezeichnet und ist die offiziell die einzig erlaubte Methode der Galleextraktion in China. Dennoch verursacht sie ständige Schmerzen und den langsamen Tod der Bären. Die Galle wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin verwendet, obwohl es längst günstige und effektive pflanzliche und synthetische Alternativen gibt.
Auch in Vietnam beschäftigt sich AAF mit der Haltung von Farmbären. Endlich tragen die langen Jahre der Verhandlungen von AAF mit der vietnamesischen Regierung Früchte. 2005, nach jahrelanger Lobbyarbeit sowohl lokaler als auch internationaler NGOs, haben die Behörden versprochen, die Bärenfarmen abzuschaffen. 2006 unterzeichnete AAF eine Übereinkunft mit der Regierung über die Rettung von 200 Bären in Hanoi. Technisch gesehen sind Bärenfarmen in Vietnam bereits seit 1992 verboten.
Die neue Rettungsstation nimmt inzwischen in einem wunderschönen Tal, angrenzend an den Tam Dao Nationalpark in der Nähe von Hanoi, Gestalt an. Die Rettungsstation wird voraussichtlich 200 Bären ein neues Zuhause geben und rückt die Kampagne der Foundation zur Abschaffung der Bärenfarmen in den Mittelpunkt. Ein Aufklärungszentrum, ein Beobachtungsbereich sowie ein Kräutergarten für die Besucher gehören ebenfalls zum Rettungszentrum.
Mehr über Animals Asia Foundation finden Sie unter www.animalsasia.de .
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