„Als Ökologe, der das Thema frei lebender Tiere in sich entwickelnden Ländern untersucht, frustriert mich oft unser Mangel an Wissen. So auch im Fall der Schwarzbären in China.“
Viele gegensätzliche Meinungen existieren bezüglich des aktuellen Bestandes und wie mit ihnen umgegangen wird. Doch es gibt keine zuverlässigen Schätzungen über die wild lebenden Populationen. Daher haben wir versucht, einen Maßstab zu finden. Nicht für ihre Anzahl, aber für ihre geographische Verteilung.
Dieser Maßstab dient als Hilfsmittel zur Abschätzung der Populationsdichte. Wir hoffen, dass wir die Regierung überzeugen können, diese Verteilung über die Zeit hinweg zu verfolgen. Ein Mitglied unseres Teams ist Liu Fang, eine graduierte Studentin der Universität Peking. Sie war für die Datenerhebung vor Ort verantwortlich und diese Präsentation ist der erste Teil ihrer Abschlussarbeit. Sie wurde beim letzten Jahrestreffen der „Society of Conservation Biology“ im Juli vorgestellt. Der zweite Teil untersucht die Einstellung der Dorfbewohner und ihre Aktionen gegen Bären. Es bleibt spannend.“
William J. McShea,
Conservation and Research Center, Smithsonian Inst.
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