Wissenschaftler haben viele Unterarten von Mondbären in Japan, China, Korea, Thailand, Myanmar, Kambodscha, Bangladesch, Mongolei, Vietnam, Russland, Bhutan, Laos, Taiwan, Iran, Indien und Paktistan identifiziert.
Die Mondbären sind eine von acht existierenden Bärenarten weltweit und auf der Liste der "Convention on International Trade in Endangered Species" (CITES) in Anhang 1 aufgeführt - und gehören somit zu den meist bedrohten Arten. Das bedeutet, das jegliche Art von Handel mit lebenden Mondbären oder mit Teilen von ihnen verboten ist (mit Ausnahme ganz besonderer Bedingungen).
Der Bestand der Mondbären in China ist Besorgnis erregend - Schätzungen reichen von 50.000 bis hin zu lediglich 16.000. Einige Schätzungen geben den Gesamtbestand für Asien mit nur 25.000 an.
Über die Vermehrung von Mondbären gibt es nur wenige Untersuchungen, aber man geht davon aus, dass sie sich - abhängig von den Rahmenbedingungen - von April bis Juni paaren. Die Aufzucht von Nachwuchs beginnt für die Bären im Alter von drei bis vier Jahren.
Aufgrund der verzögerten Einnistung der Eizelle - nach der Befruchtung kann das Ei für einige Monate verharren, bevor es sich zu einem geeigneten Zeitpunkt einnnistet - ist die genaue Dauer der Trächtigkeit nicht bekannt. So wird sicher gestellt, dass die Welpen im Frühling geboren werden, wenn es reichlich Futter für das Muttertier gibt, was wiederum entscheidend für die Milchproduktion ist. (Die verzögerte Einnistung der befruchteten Eizelle ist unter Säugetieren weit verbreitet.)
Der Verlust der natürlichen Umgebung und die Zergliederung (die zu isolierten Populationen führt, die stärker vom Aussterben bedroht sind) sowie der Handel mit Bärenteilen und Gallensaft für die Traditionelle Medizin stellen die größten Bedrohungen für das langfristige Überleben der Mondbären dar.
Mondbären, Malayische Sonnenbären, Braunbären, Amerikanische Schwarzbären, Sloth Bären, Brillenbären und Polarbären wurden für den medizinischen Handel genutzt. Entsprechend sind die Populationen aller - mit Ausnahme der Panda-Bären - davon betroffen.
Von allen Bärenarten fällt es den Mondbären am leichtesten, sich auf die Hinterbeine zu stellen. Diese charakteristische Fähigkeit wurde oft ausgenutzt, um Menschen zu unterhalten, wie z.B. die Tanzbären in Indien, die Kampfbären in Pakistan und die Zirkusbären in Vietnam, China und anderen Teilen von Asien.
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