Ein Hund auf einem chinesischen Markt mit festgebundenen Läufen kurz bevor er getötet wird. Leider glauben viele Kunden, dass "Qualen den Geschmack verbessern".
„Schmerz erzeugt Geschmack”. Wegen dieses Irrglaubens werden mit Absicht solche Methoden bei der Schlachtung angewandt, die das Leiden der Tiere besonders verstärken und verlängern. Dies gilt vor allem bei Hunden und Katzen, die zum Verzehr getötet werden.
Auch wenn die Tiere nicht speziell gequält werden, ist die für die Tötung benutzte Methode besonders grausam. Auf den Märkten in China erleiden Hunde und Katzen einen gewalttätigen und langsamen Tod, wenn sie mit Knüppeln auf den Kopf geschlagen, in Hals oder Leisten gestochen, erhängt, mit Stromstößen getötet oder lebend in kochendes Wasser geworfen werden.
Viele Annahmen über die positiven Effekte des Verzehrs von Hunden und Katzen widersprechen sich. So werden z.B. in Korea Hunde im Sommer gegessen, um den Körper zu kühlen. In China werden sie im Winter gegessen, um den Körper zu wärmen.
Im Gegensatz zu dem was man glaubt, ist in Korea ist das Essen von Hunden ein relativ neues Phänomen und war nie Teil der kulinarischen Tradition. Die Darstellung des Verzehrs von Hunden- und Katzenfleisch als Teil eines Jahrhunderte alten Kulturerbes ist nichts weiter als eine geschickte Marketingstrategie skrupelloser Händler, die einen einfach zu bedienenden Markt ausbeuten wollen.
Hunde werden in großer Zahl in China und Korea und in geringerem Maße in Teilen von Kambodscha, Laos, den Philippinen, Myanmar, dem asiatischen Teil der früheren Sowjetunion, Thailand und Vietnam gegessen. In vielen dieser Länder ist diese Praxis erst einige Generationen alt.
Katzen werden in China, Korea und einigen Teilen Indonesiens gegessen.
ANIMAL PEOPLE schätzt, dass im Jahr 2003 in ganz Asien zwischen 13-16 Millionen Hunde und vier Millionen Katzen für den menschlichen Verzehr geschlachtet wurden.
Schätzungen nach sind bis zu 30% der in Korea als Nahrung verkauften Hunde gestohlene Haustiere.
Hunde zu essen ist in Hongkong, Korea und den Philippinen verboten. In Taiwan wurde es im Jahr 2001 verboten.
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