Wegen der wunderschönen gelben Fellzeichnung in Form eines Halbmondes auf ihrer Brust werden sie oft liebevoll Mondbären genannt.
Mondbären haben dickes, zotteliges Fell - die Farbe variiert von tiefschwarz über ein helleres schwarzbraun bis hin zu einem hellen braunschwarz. Sie haben große, runde Ohren und kurze, kräftige Klauen, die sich hervorragend Klettern zum Klettern eignen.
Bei einem Gewicht von bis zu 220 kg werden männliche Tiere normalerweise doppelt so groß wie ihre weiblichen Artgenossen, die in Freiheit zwischen 60 - 130 kg wiegen. Trotzdem sind die Weibchen oft dominant und man leicht an dem dickeren Fellkranz rund um ihren Hals erkennbar.
Mondbären können bis zu zwei Meter groß werden.
Moondbären sind von Paktistan bis Japan auf dem gesamten asiatischen Kontinent zu finden. Sie leben in großen Höhen und bevorzugen dicht bewaldete Gebiete.
Der Lebensraum eines Bären umfasst in etwa 6,5 und 13 Kilometer.
Obwohl Mondbären als Fleischfresser klassizfiziert werden, befinden sich auf ihrerem Speisezettel auch viele andere Dinge. Abhängig von Lebensraum und Jahreszeit ernähren sie sich überwiegend von Gemüse, Früchten, Nüssen, Insekten, kleinen Säugetieren, Vögeln und Aas. Manchmal greifen Mondbären auch lebende Tiere an oder plündern Getreidefelder.
Moondbären sind hochintelligent und haben ein umfangreiches Vokabular. Während des Spielens geben sie gerne glucksende Geräusche von sich, zur Warnung und bei Gefahr klingt es wie "tut-tut-tut". Weibchen sind "gesprächiger" als Männchen.
Erwachsene Bären sind eher Einzelgänger und nachtaktiv (bei Dunkelheit und in der Dämmerung). In freier Wildbahn haben sie eine Lebensdauer von 25 - 30 Jahren. Mondbären lieben es, in Erdhöhlen und in Bäumen zu schlafen. Zwischen November und März/April halten sie oft einen Winterschlaf (abhängig von den näheren Umständen kann das allerdings variieren).
Mondbären wandern und verbringen die wärmeren Monate des Jahres in größeren Höhen, um dann während der kälteren Monate in die Ebenen hinabzusteigen.
Monbären bringen im April oder Mai oft Zwillinge zur Welt (es ist aber auch bekannt, dass Bären früher, in der Zeit des Winterschlafs, Nachwuchs gebären). Obowhl die Welpen mit vier bis sechs Monate von der Mutter entwöhnt werden, verbringen sie die ersten beiden Lebensjahre vollständig mit ihr.
Mondbären sind für die Traditionelle Medizin sehr wertvoll. Das hängt damit zusammen, dass diese Spezies im Ursprungsgebiet der Traditionellen Medizin so häufig vorkam. Ihr Lebensraum reichte vom Iran nach Japan bis in den Südosten Asiens. Schätzungen zufolge existieren heute nur noch 25.000 weltweit.
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