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		<title>Jills Blog</title>
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		<description><![CDATA[Jills Blog]]></description>
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		<title>Lebwohl „Papermoon” </title>
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		<description><![CDATA[Es tut mir so leid, dass ich Ihnen noch mehr traurige Nachrichten aus Chengdu bringe. Gerade haben wir Papermoon verloren, die seit fast acht Jahren bei uns lebte und einer der ersten drei Bären war, die diese erstaunliche Reise der tausend Meilen mit uns begann. <br /><br />Wir alle werden sie vermissen – sie hatte ein Charakter, der Bären und Menschen gleichermaßen verwunderte: eigenwillig, unbeugsam, aber auch sanftmütig und liebevoll. <br /><br />In ihrem Gehege galt sie als alte Matriarchin, unglaublich groß und von den Pflegern mit dem Kosenamen „Gail“ bedacht, brachte sie uns oft zum Schmunzeln, ohne dass wir genau sagen könnten, weshalb. <br /><br /><br /><center><img src="http://www.animalsasia.org/blog_de/images/s-PAPERMOON-GAIL_IN_BASKET.jpg" width="400" height="283" border="0" alt="" /></center><br />  <br />Papermoon starb spät Mittwochnacht nach einer Schlacht, die wir gemeinsam mit ihr schlugen. Ich bin gerade in Spanien und es war einer der traurigsten Anrufe für mich, als Heather mir um Mitternacht (ihrer Zeit in China) mitteilte, dass sie und das Team nichts mehr für Gail tun konnten. Diese unglaublichen Mädchen hatten, wieder einmal, nächtelang neben einem Bären gewacht, nach Heather gesehen, sie beruhigt, alles für sie getan, was sie nur konnten. <br /><br />Papermoon, ihr Sponsor ist eine liebe Dame aus Deutschland, war eine Kämpferin. Sie war einer von drei Bären der ersten Gruppe, die wir erhielten, in einer kalten Oktobernacht im Jahr 2000. Sie kam in einem Quetschkäfig an, gleich nach Andrew und Melody. Außer sich vor Wut und Angst, wurde sie, kaum dass sie bei uns ankam, unaufhörlich von Krämpfen geschüttelt.<br /><br />Nichts in oder an ihrem Körper war so, wie es sein sollte. Schlimme Arthrose, Zähne und Tatzenspitzen abgehackt, einen schrecklichen Latexkatheter, der aus ihrem Bauch herauskam und dann unter der Haut bis zur Hüfte weiterführte – mit massenhaften Infektionen unter der Haut, die man sich nur vorstellen kann. Und, als ob das nicht schon mehr als genug wäre, hatte sie auch noch eine tellergroße Verbrennung auf ihrer Kehrseite – eiternd, tropfend und offensichtlich schrecklich schmerzhaft.   <br /><br />Obwohl ihre Operation gut verlief, wurden Papermoons Laune und ihre Krämpfe nicht besser, solange sie in ihrem Erholungskäfig war. Erst als sie in eine Bärenunterkunft kam – zusammen mit Heather, Crystal und Joy – begann sie, sich wie ein Bär zu benehmen.<br /><br />seit dem waren diese vier “Mädels” zusammen – hockten beieinander als enge kleine Gruppe, dabei stundenlang und ohne Ende „tratschend“. Deshalb erhielten sie auch ihren wohlverdienten Spitznamen „der Strickzirkel“. Wehe jedem leichtsinnigen jungen Bären, der sich zu nah heran wagte – die alten Damen sind für keinen Schabernack zu haben und drohen mit aufgerissenen Mäulern so eindrucksvoll, dass selbst die verwegensten Männchen den Rückzug in die Sicherheit ihrer Bärenunterkunft antreten.  <br /><br />Die Gruppe verlor bereits 2004 Joy durch Leberkrebs und wird nun, nach dem Verlust von „Gail“, noch stiller sein. <br />]]></description>
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		<title>Fünf Bären, die sich erholen! </title>
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		<description><![CDATA[Ich weiß, dass viele von Ihnen begierig darauf sind zu erfahren, wie es den fünf kranken Bären inzwischen geht. Hier also ein aktueller Status unsere Senior Tierärztin Heather. Und es sind überwiegend gute Nachrichten!<br /><br />Bevor wir damit anfangen, den Bären die von ihren Sponsoren ausgesuchten Namen zu geben, warten wir darauf, dass sie sich erholen und auf dem Weg der Besserung sind. In der Zwischenzeit rufen wir sie mit den Kosenamen, die wir für sie haben. <br /><br />Hier sind Heathers Notizen: <br /><br />„Rasta” hat sich gut erholt von seinem Husten und der Diarrhö, hat aber sehr entzündete Augen und schlimme Zähne. Deshalb mussten wir ihn am Dienstag für eine Zahnbehandlung betäuben. Wir mussten ihr alle vier Eckzähne ziehen und einen Backenzahn. Alle waren verfault und sie hatte eine ausgedehnte Infektion in ihren Kieferknochen. Außerdem hatte sie Geschwüre in den beiden Hornhäuten, die behandelt wurden. Im Moment erhält sie Antibiotika und entzündungshemmende Mittel. <br /><br />”Suki” hat sich gut erholt, aber sie leidet diese Woche ein bisschen unter Verstopfung, weil sie während ihrer Erkrankung eine Vorliebe für Hundefutter entwickelt hat. Wir gewöhnen sie langsam wieder an Bärenfutter. Sie über-pflegt ihr Fell (ein bedingt durch Langeweile auf der Bärenfarm entwickeltes Verhalten) und hat massiven Fellverlust. Aber langsam kommt das Fell zurück und sie spielt auch mehr mit ihren Spielzeugen.    <br /><br />”Sarah” hat keinen Husten und keine Diarrhö mehr und sieht richtig gut aus. <br /><br />„Eyeore“ weigert sich, ihr Gemüse zu essen, genießt dafür aber alles andere und ist sehr munter, guter Dinge und aktiv. Sie sieht gut aus, kein Husten oder Diarrhö.<br /><br />„Flipper“ hat keine Probleme; er hat sich gut erholt.<br />]]></description>
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	<item rdf:about="http://www.animalsasia.org/blog_de/index.php?entry=entry080502-204556">
		<title>Danke Deutschland, Österreich und Luxemburg! </title>
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		<description><![CDATA[Ich bin gerade zu Präsentationen hier in Spanien gelandet – müde und glücklich, nachdem ich in Deutschland und Österreich alte und neue Freunde getroffen habe. Die Roadshow dort verlief so wunderbar, dank der harten Arbeit unseres unglaublichen Teams in München – und der tatkräftigen Hilfe unserer treuen Freiwilligen und Unterstützer bei den verschiedenen Veranstaltungen. Christa, Christine und Chee-Meng haben wirklich ihr Bestes  gegeben, damit alles rund lief – und die Woche wie im Flug verging. <br /><br />Christie, unser China Relations Direktor, war mit dabei und konnte so aus erster Hand über die Herausforderung ihrer Arbeit mit Tieren und Menschen in ihrem Land sprechen. Sie war mehr als glücklich, unsere Unterstützer endlich persönlich zu treffen und ich denke, diese waren sogar noch glücklicher als Christie, von den durch Christie und ihrem Team gestarteten Projekten zu hören, die diese Welt zu einem besseren Ort für Hunde und Katzen in China machen. <br /><br />Überall wurden wir von unseren Zuhörern herzlich begrüßt. In Köln hatten wir die Ehre, Heinz Wiescher vom ETN zu treffen – eine Organisation, di ein den vergangenen Jahren sehr großzügig ein Bärenhaus für unsere Rettungsstation in Chengdu gesponsert hat. Die meisten Bären in Haus 6 sind behindert – ihnen fehlen Tatzen, Zähne, Klauen und Augen – aber wenn Sie Gelegenheit hätten, diese Gruppe kleiner Übeltäter dabei zu beobachten, wie sie auf  ihren sorgfältig geplanten und heiß geliebten Spielplattformen im Freigehege herumturnen (und sie zerstören!), würden Ihnen das kein bisschen auffallen. <br /><br /><br /><center><img src="http://www.animalsasia.org/blog_de/images/s-FlyingBearChristineChristieChristaJill.jpg" width="400" height="294" border="0" alt="" /></center><br /><br />Heinz Habenicht und Manfred Herzog unterstützten Sofie tatkräftig bei ihren Vorbereitungen und bewiesen einmal mehr, dass auf die Unterstützer von AAF und ihr Teamwork bestens Verlass ist – wann immer es gebraucht wird!<br /><br />Als nächstes stand Salzburg auf dem Reiseplan – und was für ein Event erwartete uns dort. Gut Aiderbichl ist ein großartiges Rettungszentrum für alle Arten von Haustieren, die von Höfen und Schlachthäusern in Österreich gerettet wurden. Es ist ein wahrhaftiger Ort des Friedens und der Ruhe für Pferde, Schweine, Schafe, Kühe, Hühner und Ziegen – und ein paar unbändige Hunde und Katzen -, die alle harmonisch zusammenleben. Der Gründer dieser Oase des Friedens ist Michael Aufhauser (unten im Foto), der in ganz Europa bekannt ist. Nicht nur für die Rettung so vieler einzelner Tiere, sondern auch dafür, dass er jeden Besucher zum Nachdenken darüber bringt, wie man heute auch mit kleinsten Schritten die grausame Welt der Nutztiere ändern kann.      <br /><br />Viele Tierliebhaber waren nach Aiderbichl gekommen, vor allem Österreicher, um mehr über das Leid der Mondbären zu erfahren und am Ende meiner Präsentation wartete eine weitere Überraschung auf mich – das Komitee von Gut Aiderbichl verleiht jedes Jahr einen Spezialpreis für Tierschutz und in diesem Jahr hatte ich die große Ehre, diesen Preis zu erhalten – natürlich stellvertretend für Jasper und unsere anderen vierbeinigen Freunde, Tausende von Meilen entfernt!<br /><br /><br /><center><img src="http://www.animalsasia.org/blog_de/images/s-MichaelAufhauserJill.jpg" width="400" height="300" border="0" alt="" /></center><br /><br />Während dieser anderthalb Tage hatte ich auch Gelegenheit, Maggie Entenfellner und ihr Filmteam des ORF zu einem Interview zu treffen. Sie widmeten unserem Animals Asia Projekt sehr viel Zeit für eine Sendung, die Ende Mai im Österreichischen Fernsehen bei „tierzuliebe“  ausgestrahlt werden wird. <br /><br />Eine weitere Überraschung war es, auf Gut Aiderbichl liebe Unterstützer aus Luxemburg zu treffen – darunter Anita und René Claus, die uns mit ein paar Fotoaufnahmen aushalfen (René ist auf dem Foto neben mir). <br /><br /><br /><center><img src="http://www.animalsasia.org/blog_de/images/s-FrauGrunthaler.jpg" width="400" height="300" border="0" alt="" /></center><br /><br />Am Tag darauf eilten wir in die chinesische Botschaft in Berlin, um den chinesischen Botschafter Ma Canrong und seine Mitarbeiter zu treffen. Das Treffen war vorbereitet worden von unserer langjährigen Freundin und Schirmherrin in Deutschland, Alexandra Oetker, die nicht weniger als drei Bären in Chengdu adoptiert hat. <br /><br />Alexandra Oetker kam am Morgen zum Frühstück zu uns, mit ihren beiden prächtigen Hunden, beides gerettete Tiere. Tiertherapie als wunderbarer Start in den Tag und bevor wir zu Botschaft fuhren. <br /><br />Der Botschafter, Ma Canrong, war sehr aufmerksam und nachdenklich während unseres Treffens, bei dem wir auch 55.000 Petitionen in Form von Unterschriftslisten von Menschen in Deutschland übergaben, die China respektvoll darum bitten, das Tempo der Bärenrettung zu beschleunigen und diese Industrie zu beenden. <br />  <br />Christie und ich übergaben ihm auch einige entsetzliche Fotos unserer neu angekommenen Bären – einschließlich der elf, die an Leberkrebs gestorben sind – und wir freuen uns sehr, dass S.E. Ma Canrong versprochen hat, diese Beweise und unsere Bedenken an hochrangige Beamte der Regierung in Peking weiterzuleiten. <br /><br />Schließlich eilten wir zum Flugzeug, um rechtzeitig zu unserer letzten Veranstaltung in München zu kommen – und um dort Barbara Rütting zu treffen, Mitglied des Bayerischen Landtags und der Grünen (als Ernährungs-, verbraucherschutz- und tierschutzpolitische Sprecherin), Schauspielerin und Autorin von 18 vegetarischen Kochbüchern. Ich hoffe, sie nimmt es mir nicht übel, wenn ich hier verrate, dass Barbara im vergangenen Jahr ihren 80sten Geburtstag gefeiert hat – ein wandelndes Vorbild gesunder Ernährung und unverändert schön in ihrem Aussehen und in ihrem Herzen (Barbara ist Dame in Pink).<br /><br /><br /><center><img src="http://www.animalsasia.org/blog_de/images/s-BARBARARUTTINGDOGS.jpg" width="400" height="300" border="0" alt="" /></center><br /><br />Barbara hat uns so sehr geholfen, eine politische Plattform für unsere Bären zu finden und es war am Ende der Veranstaltung für uns alle einfach nur wunderbar, gemeinsam an einem Tisch zu sitzen, Pasta mit dieser leidenschaftlichen und  redegewandten Frau zu essen und einfach nur noch zu entspannen. <br /><br />Beim diesem Abendessen trafen wir auch Sandra und Roland Schwarz. Roland ist ein österreichischer Sportler, Zehnkämpfer, und wird diesen August an den Olympischen Spielen in Peking teilnehmen – in einem Animals Asia T-Shirt!<br /><br />Die Münchener Veranstaltung war das I-Tüpfelchen einer perfekten Roadshow – mit ganz wunderbaren Unterstützern, vielen Tränen für unsere Bären, aber auch hoffnungsvollem Lächeln beim Bericht über unserer Hilfsprojekte für sie.<br /> <br />Alle Veranstaltungen dieser Woche in Deutschland wurden begleitet von Freunden, die seit so vielen Jahren treu zu uns stehen – und wir sind Ihnen allen zu großem Dank verpflichtet, jedem einzelnen von Ihnen, für Ihren Glauben an uns und Ihre selbstlose Hilfe (trotz aller Alltagsanforderungen an Sie selbst)  für die Bären, Hunde und Katzen, die Tausende von Meilen von Ihnen entfernt leben. Wir alle danken Ihnen ganz herzlich – wir hatten eine wunderbare Zeit und können es nicht erwarten, wiederzukommen. <br />]]></description>
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		<title>Eine Zeit der Trauer aber auch der Hoffnung</title>
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		<description><![CDATA[Die letzten paar Wochen scheinen im Rückblick fast surreal. Wir haben so lange gewartet und so hart für die Befreiung weiterer Bären gearbeitet. Jetzt sind 11 von ihnen tot. Einige dieser armen Kreaturen hatte der Tod bereits in den Fängen. Doch andere hätten wohl noch viele Monate unter erbarmungslosen Schmerzen weiterleben müssen. Das konnten wir ihnen zumindest ersparen.<br /><br />Das war für uns alle hart und diese Tragödie der Rettungsaktion im Frühjahr 2008 wird uns noch viele Jahre heimsuchen. Doch wir haben auch 17 Überlebende und diese stehen für die Zukunft.<br /><br />Ich habe diese drei Fotos ausgewählt da sie unsere Gefühle wohl am besten wiedergeben. Das erste zeigt Toby, unseren Leiter der Rettungsstation (links) und Rainbow, unseren PR-und Schulungsleiter zu Beginn des Begräbnisses von dreien der Bären, die wir verloren haben.<br /><br /><br /> <center><img src="http://www.animalsasia.org/blog_de/images/s-ThreeDeadBearsToby.jpg" width="400" height="267" border="0" alt="" /></center> <br /><br />Wenn man die drei Körper im Gras liegen sieht ist die Erkenntnis, dass diese Bären so eine simple Erfahrung in ihrem Leben nie gemacht haben, umso schmerzlicher. Man sieht es in den Gesichtern von Toby und Rainbow.<br /><br />Die nächsten beiden Bilder zeigen Chen, eine unseren so liebevollen und geduldigen Bärenpfleger, deren Freundlichkeit langsam auch die Herzen der Neuankömmlinge gewinnt.<br /><br /><br /> <center><img src="http://www.animalsasia.org/blog_de/images/s-CHEN.jpg" width="400" height="266" border="0" alt="" /></center> <br /><br />Hier sieht man sie bei der Zubereitung des Futters und wie sie Watermelone füttert, den Bären, der unsere Hoffnungen trägt.. Ich habe unsere Sorge bereits geschildert, dass dieser schöne Kerl vielleicht  durch die brutale Behandlung auf der Bärenfarm seiner natürlichen Intelligenz beraubt worden ist.<br /><br /><br /> <center><img src="http://www.animalsasia.org/blog_de/images/s-WatermelonChen.jpg" width="400" height="266" border="0" alt="" /></center> <br /><br />Doch Chen und die anderen chinesischen Helfer werden Tag für Tag an seiner Seite bleiben bis sich dieser große und sanfte Bär so weit erholt hat, um in eine der naturnahen Einfriedungen umzuziehen.<br /><br />Der tapfere Watermelone und die 16 anderen Überlebenden könnten es nicht besser haben. Von nun an werden sie nur noch freundlich behandelt werden. So meint auch Chen über die Neuankömmlinge:<br /><br /> <i>„Als die Bären ankamen, war ich sehr traurig. Sie waren ja in so winzigen Käfigen eingesperrt. Ich freue mich, dass sie nun nach den Gesundheitschecks einen viel größeren Käfig haben. Erst nach etwa zehn Tagen schauen sie uns langsam zutraulicher an. Es macht so viel Spass sie mit den Zweigen und den verschiedenen Spielsachen spielen zu sehen, die wir in die Käfige stecken. Diese Veränderung ist wie eine Belohnung für uns. Ich hoffe, dass sich alle Bären aus den Farmen bald auch so erholen können.“</i> <br />]]></description>
	</item>
	<item rdf:about="http://www.animalsasia.org/blog_de/index.php?entry=entry080423-210030">
		<title>Warum brauchen wir Erholungskäfige?</title>
		<link>http://www.animalsasia.org/blog_de/index.php?entry=entry080423-210030</link>
		<description><![CDATA[Wir haben eine Reihe von Anfragen erhalten, warum wir die geretteten Bären bei ihrer Ankunft nicht gleich frei lassen, sondern sie in Erholungskäfigen halten. Ich will das gern erklären.<br /><br />Ich wünschte, diese armen Bären könnten sofort nach ihrer Ankunft im Rettungszentrum frei  auf den Wiesen herumtollen. Doch leider zeigt die Realität, dass sie einfach zu krank sind. Auch die, welche wir nicht auf unserer Beobachtungsliste haben.<br /><br />Diese Bären wurden teilweise jahrelang in winzigen, sargartigen Käfigen gefangen gehalten. Sie wurden wie Maschinen benutzt, konnten nicht laufen oder sich umdrehen und litten Hunger und Durst.<br /><br />Die meisten von ihnen sind schwer traumatisiert und liegen wegen ihrer verkümmerten Muskeln und ihrem ausgetrockneten Körper nur schlaff in ihrem Käfig. Viele leiden auch an Arthritis und zahlreichen anderen Krankheiten, und müssen beständig von unseren Tierärzten überwacht werden.<br /><br />Zum Beispiel Watermelon (hier im Bild). Bei ihm dauert es noch lange, bis er sich an der Freiheit erfreuen kann. Doch wir stellen sicher, dass er in der Zwischenzeit so glücklich und zufrieden wie nur möglich ist. Bis er kräftig genug ist, um in die neue Umgebung zu gehen. Nebenbei bemerkt, die blaue Röhre in seinem Käfig ist voller Futter, jetzt gerade mit dem von den Bären so geliebten „stinkenden Tofu“! Sie brauchen sehr lange, um mit ihrer Zunge und den Tatzen diese Köstlichkeit aus der Röhre zu bekommen. Das stärkt Körper und Geist.<br /><br /> <center><img src="http://www.animalsasia.org/blog_de/images/s-WatermelonRecovery6.jpg" width="400" height="267" border="0" alt="" /></center> <br /><br />Der Erholungsprozess braucht seine Zeit. Diese Bären müssen sich an den freien Raum um sie herum erst gewöhnen, sie müssen lernen wieder zu stehen, zu gehen und „Nester“ aus Stroh und grünen Zweigen zu bauen. Sie müssen auch lernen, ihren Betreuern und den anderen Menschen um sie herum zu vertrauen. Das ist ja ganz anders als das Leben, das sie bisher auf den Farmen hatten. Auch wir müssen sie verstehen lernen. Wir müssen ihr Futter überwachen um sicher zu sein, dass sie genug fressen und auch um ihre Probleme und Präferenzen kennen zu lernen.<br /><br />Wenn die ersten Gesundheitschecks vorbei sind, wird das Tierärzteteam erst einmal bei allen Bären die Gallenblase entfernen, die durch die Entnahme der Gallenflüssigkeit ganz zerstört wurde. Sie werden die durch jahrelanges Nagen an den Gitterstäben oder auch durch die Farmer selbst abgebrochenen oder zersplitterten Zähne ziehen oder reparieren. Auch ihre Augen werden untersucht, die Klauen werden geschnitten und sie erhalten eine Ohrmarke um sie zu identifizieren. Blut wird für weitere Untersuchungen entnommen und die Körper werden nochmals auf Wunden oder Narben untersucht, die womöglich beim ersten Check in der Eile übersehen wurden. Danach werden die Bären in der Zeit in der die Operationswunden heilen, auch von unseren Tierärzten überwacht.<br /><br />Die Dauer, die sie in den Eingewöhnungskäfigen verbringen müssen, richtet sich nach der Schwere ihrer Verletzungen, möglichen Komplikationen und der Verfügbarkeit von neuen Bärenbehausungen. Doch auch dann läuft beim Transfer in die Rehabilitierungszone nicht immer alles glatt! Draußen in der Natur sind Mondbären Einzelgänger. Daher stört sie manchmal die Nähe anderer Bären. Wie bei den Menschen auch. Mit einigen kommen sie gut aus, mit anderen nicht.<br /><br />Das muss man ausprobieren. Doch am Ende werden alle Bären in einer naturnahen Einfriedung untergebracht, wo sie ihre Tage glücklich verbringen können: Beim Schwimmen, auf ihren Schaukeln, auch mal beim Rangeln mit anderen Tieren oder beim Bäumeklettern.<br />]]></description>
	</item>
	<item rdf:about="http://www.animalsasia.org/blog_de/index.php?entry=entry080422-225313">
		<title>Ihre Nachrichten bedeuten mir so viel!</title>
		<link>http://www.animalsasia.org/blog_de/index.php?entry=entry080422-225313</link>
		<description><![CDATA[Soeben bin ich im schönen Deutschland gelandet und am Beginn einer Blitztour durch vier Städte. Wir wollen unseren Unterstützern hier die letzten Neuigkeiten von der aktuellen Rettungsaktion vorstellen. Der schreckliche Zustand vieler dieser Bären hat unsere Entschlossenheit nur noch mehr gesteigert, die Menschen über den abscheulichen Handel mit Gallensaft aufzuklären.<br /><br />Trotz der vielen schlechten Nachrichten in den vergangenen Wochen möchte ich das Wort gerne an unsere Jude von AAF in Adelaide, Australien, übergeben. Sie möchte euch eine aufbauende Geschichte aus Down Under erzählen:<br /><br />„Nach der langen Wartezeit sind wir bei der guten Nachricht alle in Jubel verfallen – endlich sind wieder Bären im Rettungszentrum in China angekommen! Doch als das Rettungsteam die Tiere näher untersuchte, hörten wir ganz traurig Tag für Tag schreckliche Nachrichten über den haarsträubenden Zustand der Tiere und über die so schmerzlichen Entscheidungen im Team der Tierärzte, wenn eines dieser wundervollen Tiere eingeschläfert werden musste.<br /><br />Wir dachten, dass dem Team ein paar positive Nachrichten von den Unterstützern hier in Australien und Neuseeland gut tun würde, in denen wir ihm für ihre bewundernswerte Arbeit unter so schrecklichen Bedingungen danken und so in Gedanken an ihrer Seite sind. <br /><br />Sobald wir dies den Unterstützern vorschlugen, erhielten wir eine Flut von E-Mails – und das bis zum heutigen Tag! Bisher haben mehr als 900 Menschen so eine Nachricht der Unterstützung und Ermutigung für die Tierärzte und die Bärenteams in Chengdu geschrieben.<br /><br />Wir druckten sie alle aus auf farbigem Recyclingpapier und sandten sie nach China. Dort klebte sie das Rettungsteam an die Wände der Kantine und klammerte sie wie Wimpel an Schnüre, damit alle sie lesen konnten. Viele davon wurden ins Chinesische übersetzt.<br /><br />An alle Unterstützer, die geschrieben haben: Seid versichert, dass eure Botschaften uns sehr berührt haben. Sie haben Tränen, aber auch Lächeln und Augenblicke des stillen Nachdenkens gebracht und vor allem diese tapferen Menschen „an der Front“ wieder gestärkt. Einige der Mitarbeiter aus Chengdu sagten mir, dass sie keine Ahnung gehabt hätten von dem Ausmaß der massiver Unterstützung von so weit her.<br /><br />Nochmals vielen Dank an alle, die eine Nachricht geschickt haben. Das war der absolute Hit für das ganze Team!“<br /><br /> <center><img src="http://www.animalsasia.org/blog_de/images/s-GroupOzMessages.jpg" width="400" height="267" border="0" alt="" /></center> <br /><br />Auch von mir (Jill) vielen Dank für die aufmunternden Nachrichten von Lesern dieses Blogs in den letzten paar Wochen. Leider kann ich nicht jedem von Ihnen persönlich antworten, doch seien Sie versichert, dass Ihre teilnahmsvollen Worte und Ihr Verständnis für uns in diesen vergangenen traurigen Wochen uns sehr, sehr viel bedeutet haben. <br />]]></description>
	</item>
	<item rdf:about="http://www.animalsasia.org/blog_de/index.php?entry=entry080420-204749">
		<title>Die Füße wund gelaufen für die Bären!</title>
		<link>http://www.animalsasia.org/blog_de/index.php?entry=entry080420-204749</link>
		<description><![CDATA[In dieser Woche werde ich zusammen mit Christa, Chee-Meng und Christine, unserem eifrigen Team aus Deutschland, auf einer Roadshow sein. Dabei gibt es eine Menge Neuigkeiten für unsere großherzigen und großzügigen deutschen Unterstützer. Seit wir unsere „Reise“ vor acht Jahren begonnen haben, haben sie und die anderen Freunde auf der ganzen Welt treu zu uns gestanden, uns vertraut und unterstützt.<br /><br />So wie auch Bob und Laura Croker aus England, die am 13. April den anspruchsvollen London Marathon gelaufen sind um Geld für den AAF zu sammeln. Insgesamt hat dieses großartige Paar den stolzen Betrag von 4.393 £  zusammengebracht und damit ihr Ziel von 3.000 £ weit übertroffen!<br /><br />Nach dem Rennen schrieben sie in einer E-Mail: „Der Gedanke an die Bären war während des Rennens am Sonntag eine sehr starke Motivation für uns. Die Großzügigkeit, die wir von allen Seiten erfahren haben, hat uns überwältigt. Nicht immer zeigen sich die Menschen so positiv. Dieses Mal jedoch hat uns die Zuneigung, die uns von so vielen Menschen entgegen gebracht wurde, sehr bewegt…. Unter uns, lasst uns die traurige Geschichte dieser armen, herrlichen Bären, Hunde und Katzen weiter erzählen.“<br /><br /> <center><img src="http://www.animalsasia.org/blog_de/images/s-LauraAndBobCroker.JPG" width="400" height="300" border="0" alt="" /></center> <br /><br />Wenn sie die Mühen dieses Paares auch unterstützen möchten, ihre Website <a href="http://www.justgiving.com/bobandlaura2008" target="_blank" >www.justgiving.com/bobandlaura2008</a> ist noch für 55 Tage aktiv. Noch ist es nicht zu spät für eine Spende. Dort können sie auch all die warmherzigen Kommentare der Menschen lesen, die diesen Lauf unterstützt haben.<br /><br />Vielen Dank, Bob und Laura für euren unglaublichen Einsatz!]]></description>
	</item>
	<item rdf:about="http://www.animalsasia.org/blog_de/index.php?entry=entry080417-183155">
		<title>Weitere fünf kämpfen ums Überleben</title>
		<link>http://www.animalsasia.org/blog_de/index.php?entry=entry080417-183155</link>
		<description><![CDATA[Schweren Herzens verlasse ich heute Chengdu um für einige Präsentationen nächste Woche nach Deutschland zu fliegen. Der Abschied von den Bären und dem Team macht mich immer traurig – besonders jetzt. Denn die letzten Wochen waren für uns alle hart.<br /><br />Bären wie Poodley, Watermelon und sogar der zornige Plug sind „stabil“. Doch andere nicht. Besonders fünf machen Heather und dem Tierärzteteam schwere Sorgen: Sarah, Rasta, Suki, Eeyore und Flipper. Diese fünf wurden zur Vorsicht im dritten Folienzelt in Quarantäne gesteckt, damit mögliche Viren nicht die anderen Bären anstecken können.<br /><br />Wie Plug sind auch wir voll Zorn. Denn wir glauben, dass der Farmer von der geschlossenen Bärenfarm uns betrogen hat und alle gesunden Bären gegen kranke und sterbende Tiere aus umliegenden Farmen ausgetauscht hat. Er fühlt sich wohl sehr clever.<br /><br />Doch während er sein Geld zählt , sollte er wissen, dass wir es keineswegs bedauern nicht, für diese armen Tiere bezahlt zu haben, die durch seine Grausamkeit gebrochen und zerstört wurden. Wenigstens hatten wir die Möglichkeit, ihr armseliges, schmerzenreiches Leben zu beenden. Die Geschichte dieser Bären hört  inzwischen die ganze Welt. Die Medien sind schockiert  und stellend die Schande bloß, die diese von Gier getriebene Industrie bringt. Diesmal könnte der Farmer auch etwas zu clever gewesen sein, denn auch die Vertreter der Behörden sind schockiert.<br /><br />Die Leber von elf Bären, jede drei mal so groß wie normal, das stinkende, faulige Gewebe, an dem kaum ein Gramm als „gesund“ bezeichnet werden kann, sind für uns und Ärzte hier in China ein weiterer Beweis. Welcher Mensch bei klarem Verstand würde Gallensaft von einem so kranken Tier einnehmen? Der Nachweis, dass dadurch die menschliche Gesundheit massiv beeinträchtigt wird, wird damit immer klarer.<br /><br />Jetzt müssen wir die übrigen Bären Schritt für Schritt  wieder aufbauen. Nicht nur ihre Körper, sondern auch ihre Seelen.<br />]]></description>
	</item>
	<item rdf:about="http://www.animalsasia.org/blog_de/index.php?entry=entry080416-212447">
		<title>Unsere wertvollen Überlebenden</title>
		<link>http://www.animalsasia.org/blog_de/index.php?entry=entry080416-212447</link>
		<description><![CDATA[Die Folienzelte sind unsere Quarantänestation – bald hört man dort auch wieder Lachen.  Die abgemagerten, verängstigten und verständlicherweise oft aggressiven Ankömmlinge von vor zwei Wochen verändern sich.<br /><br />Das Herz hüpft vor Freude, wenn man ihren wahren Charakter erkennt, der ganz langsam aus tiefstem Inneren hervor scheint - und wenn man weis, dass aus ihnen, hoffentlich schon bald, ebensolche Spitzbuben werden wie Jasper, Banjo und Woodley, die wir inzwischen so ins Herz geschlossen haben.<br /><br />Poodley, der so genannt wurde, weil er eine Kopie unseres Woodley sein könnte mit seinem schelmischen flachen Gesicht, seinem gedrungenen breiten Körper und seiner Gier nach Futter aller Art und jeden Geschmacks, entwickelt sich rasch zu unserem Liebling. Oh Schreck! Schon wieder dieses Wort, wo wir im Team uns doch versprochen haben, keine Lieblinge zu haben. Na, sei’s drum. Dieser kleine Kerl ist einfach zu so tapfer.<br /><br /><br /><center><table width="480" height="163" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0">
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    <div align="right"></div></td>
    <td width="32%"></td>
    <td width="34%"><div align="right"><img src="http://www.animalsasia.org/blog_de/images/s-PoodleyEating.JPG" width="230" height="345" /></div></td>
  </tr></table></center><br /><br />Sein Leistenbruch, seine schmerzenden, ausgetrockneten und aufgerissenen Tatzen – gepaart mit einem Selbstbewusstsein so groß wie China -, hindern Poodley nicht daran, mit schmatzenden Lauten um Aufmerksamkeit zu heischen. Damit bettelt er um weitere Gummibärchen, die ich in meiner  Hosentasche verstecke. Wenn ich sehe, wie er wie ein frohes Kind mit grünen Blättern und Zweigen spielt, meine ich fast, dass er und die anderen Überlebenden wohl eher uns aus dieser wohl traurigsten Zeit unseres Lebens gerettet haben.<br /><br />Am Ende des Korridors sehe ich unsere leitende Tierärztin Heather wie sie versucht, dem armen zornigen Plug seinen fünften Frucht-Honig Shake des Tages zu servieren.<br /><br /><br /> <center><img src="http://www.animalsasia.org/blog_de/images/s-HeatherAndPlug.JPG" width="400" height="267" border="0" alt="" /></center> <br /><br />Er schlägt nun nicht mehr beständig nach dieser schrecklichen Person, von der er annimmt, dass sie ihn wohl aufs Neue verletzen will. Langsam begreift er etwas von der Hingabe und der Liebe die Heather, unsere Tierärzte und unsere Bärenteams ihm so gern geben wollen. Ich schwöre – einmal sah ich, wie er die Augen zufrieden zumachte – nur für eine oder zwei Sekunden – bevor aus ihnen wieder Furcht und Misstrauen blitzten.<br /><br />Wir gehen weiter zu Watermelon, um zu sehen,  wie sie aus ihrem Nachmittagsschlaf erwacht. Wir alle sind uns einig, dass irgendetwas mit diesem Schatz von einem Bär nicht in Ordnung ist. Etwas, das noch neben den anfänglichen Problemen mit der Beweglichkeit seine Gesundheit beeinträchtigt.<br /><br /><br /> <center><img src="http://www.animalsasia.org/blog_de/images/s-WatermelonDrinking.JPG" width="400" height="267" border="0" alt="" /></center> <br /><br />Ähnelt er etwa Rupert? Hat er etwa auch einen Gehirnschaden wie unser wunderhübscher Bär mit dem kleinen Hirn, der vor mehr als sieben Jahren zu uns kam und nun zufrieden in dem speziellen Pflegebereich in der Rettungsstation lebt? Warum bewegt er seinen Kopf so seltsam und schaut nicht auf uns oder auf das Futter direkt vor ihm? Und warum ist er der einzige Bär auf der ganzen Welt, der mein letztes Gummibärchen in meiner Tasche  verschmähte?<br /><br />Einen Augenblick später nuckelt er zufrieden an einem von Heathers speziellen Shakes. Es geht halt doch nur Schritt für Schritt vorwärts.<br /><br />Und am anderen Ende des Gangs wartet ein kleiner  Bär schon darauf, dass das letzte Gummibärchen nicht verloren geht.<br />]]></description>
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		<title>Vertraut werden mit unseren Neuankömmlingen </title>
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		<description><![CDATA[Es ist nun zwei Wochen her, dass unsere 28 Bären der Hölle auf  den Bärenfarmen entkommen konnten. Für elf dieser Bären kam leider jede Hilfe zu spät und in ihrem Fall lag das Entkommen in einem viel zu frühen Tod, ohne jemals zu erfahren, was Freiheit und Liebe bedeuten, etwas, das wir ihnen so gerne gegeben hätten. <br /><br />Die 17 überlebenden Bären sind sehr wertvoll für uns und wir sind fest entschlossen, alles zu tun, um sie zu retten, damit es für sie noch eine Zukunft gibt.<br /><br />Dieses Wochenende sagten wir Jen O’Dwyer, unserer lieben Tierärztin aus Australien “Auf Wiedersehen”. Sie kam aus unserem Rettungszentrum in Vietnam zu uns nach Chengdu, um uns bei der Rettung zu helfen. (Sie können Jen auf dem Foto sehen, in Blau, während wir die Gräber für die verstorbenen Bären vorbereiten.)<br /><br /> <center><img src="http://www.animalsasia.org/blog_de/images/s-JenLaraFrodoDental.jpg" width="400" height="300" border="0" alt="" /></center> <br /><br />Nach immer neuen Gesundheitschecks, Operationen, Obduktionen und Beerdigungen war Jen froh über ein bisschen freie Zeit, um sich unserer neuen Mitbewohner in Ruhe etwas näher kennen zu lernen, bevor sie wieder nach Tam Dao zurückkehrt. <br /><br />Hier in Jens eigenen Worten:<br /><br /><i> „Es ist so wunderbar, einfach so ein bisschen Zeit mit den Bären zu verbringen, bei ihnen zu sitzen, mit ihnen zu reden und sie dabei den Geruch von Kaffee in meinem Atem riechen zu lassen (was sie wirklich mögen). Oder sie zu dabei zu beobachten, wie sie die Zweige zerlegen… oder ‚Flipper’ beim flippen zuschauen, wie er seine Futterschüssel hin und her schiebt, stundenlang. So etwas Einfaches und doch beschäftigt ihn der Geruch der Schüssel, wie sie sich anfühlt und wie sie sich bewegt.<br /><br />‚Watermelon’ geht es von Tag zu Tag besser. Sie hat sehr sanfte, seelenvolle Augen und ist schon glücklich, wenn sie nur dasitzen kann und von jemandem angesprochen wird, das ist immer sehr schön. Der arme alte ‚Plug’ ist noch immer sehr, sehr wütend, aber wir alle geben unser bestes, ihn mit Früchten, die wir zuvor in Honig getaucht haben, zu beruhigen!<br /><br />Es sieht so aus, als ob die meisten unserer Neuankömmlinge nun ihren Frieden darin gefunden haben, bei uns zu sein und anfangen zu begreifen, dass dies der Anfang vieler guter Dinge ist, die hier noch auf sie warten!“ </i><br />]]></description>
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